Während des Transportes werden CASTOR-Behälter durch Stoßdämpfer geschützt. Prototypen dieser Stoßdämpfer mit Holzfüllung und Polyurethanfüllung wurden in der BAM an einem Dummybehälter befestigt und Fallversuchen unterzogen.
Zusammen wogen die Körper etwa 1000 Kilogramm. Die Prüflinge im Maßstab 1:4 fielen aus unterschiedlichen Positionen aus 9 Metern Höhe auf ein unnachgiebiges Fundament.
Die Versuche dienten dazu, Daten zu sammeln, die in Computer-Simulationen einsetzbar sind. Dazu wurden sie mit Sensoren ausgestattet, die Beschleunigungen messen können. Mit Hilfe der Daten ist es möglich, die Stoßdämpfer in Originalgröße zu konstruieren und Auslegungsrechnungen künftiger Dämpfer-Modelle zu erstellen.
Die Messergebnisse zeigen, dass beim Füllstoff Holz die Verzögerungswerte bei jeweils kürzerer Aufpralldauer höher liegen als beim Füllstoff Polyurethan. Dies zeigt sich besonders deutlich beim Kantenfall und Vertikalfall, während beim Horizontalfall die Unterschiede relativ gering sind.

Nach dem Fallversuch