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Bei mechanischen Prüfungen ist sehr wesentlich, dass der Behälter
auf ein unnachgiebiges Fundament fällt, so dass postulierte Unfallsituationen
weitgehend mit hohen Sicherheitsreserven abgedeckt werden. Die BAM führt
Behälterfallversuche in Abhängigkeit von der Behälterbauart
aus Fallhöhen von bis zu 9 Metern durch, wobei die aufgrund des unnachgiebigen
Fundaments auf den Behälter wirkende Stoßkraft im Fallversuch
einer wesentlich höheren Aufprallgeschwindigkeit im Vergleich zu realen
Fundamenten entspricht.
Für bis zu 100 Tonnen schwere Behälter und einer maximalen Fallhöhe von 28 Meter stand bis zum Herbst 2004 ein 30 Meter hoher Fallturm im Freiversuchsgelände der BAM in Lehre zur Verfügung. Im September 2004 wurde auf dem BAM-Testgelände Technische Sicherheit (BAM TTS) in Horstwalde, 50 Kilometer südlich von Berlin, ein neuer Fallturm in Betrieb genommen (siehe Foto), der für Lasten bis zu 200 Tonnen ausgelegt ist.
Die Fallhöhe im neuen 36 Meter hohen Turm beträgt maximal 30 Meter. Bei diesem Fallprüfstand besteht das Aufprallfundament aus einem in den Boden eingelassenen 5 Meter dicken 2450 Tonnen-Stahlbetonfundament (Grundfläche 14 m x 14 m), in dessen Oberfläche eine 22 Zentimeter dicke Stahlplatte (Grundfläche 10 m x 4,5 m) eingelassen ist. Die hydraulischen und elektromagnetischen Ausklinkvorrichtungen gestatten das momentenfreie Auslösen der Prüflast.
In der Prüfhalle der BAM lassen sich Fallprüfungen mit maximal 5.000 Kilogramm schweren Prüfobjekten bei Fallhöhen bis 9 Metern realisieren. Das unnachgiebige Aufprallfundament besteht aus einem 3 Meter dicken 280 Tonnen Betonblock (Grundfläche 6 m x 6 m) und einer 30 Zentimeter starken Stahlplatte (Grundfläche 4 m x 2 m).